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Hier einige Selbstbauten aus dem längeren Lauf meiner Lebensgeschichte, ganz unten die gegenwärtigen Eigenbau-Doppelstockgliederzüge sowie der momentane Bauzustand des Schlosser-Gliederzuges

 

Lange bevor die Firma Hegermann, auf die ich oben gern hinweise, Einzelteile auf den Markt brachte, nämlich schon 1968, entstanden in meiner Werkstatt bereits die ersten Fahrzeuge. Begonnen hatte das mit dem - notwendigen - Umbau der Stein'schen Personenwagen, damit man diese - aus meiner Sicht übrigens noch heute wunderschönen Wagen - auch kuppeln konnte. Aus einer 65.10 von Piko entstand dann bald eine 41er,

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für die ein Minitrix 01-Tender herhalten musste. Später wurde mit Rädern der Arnold 23  eine 39er auf die Gleise gebracht, die zwar für damalige Verhältnisse ganz gut aussah, aber durch die verwendeten Materialien (der Rahmen war aus viel zu dünnem Polystyrol) mehr fürs BW gut war als für die Strecke. Leider gibt es sie auch nicht mehr, obwohl ich auf das vollständige Gestänge noch heute stolz bin: Die Gelenke entstanden aus kleinen Ms-Nägelchen, auf die die Stangen aufgefädelt wurden, um dann mit einer kleinen Papierzwischenlage und einem Ringlein aus Kupferdraht verschlossen zu werden.
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Wenn dann das Papier raus war, war das Gelenk fertig - meistens.
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Der Rahmen war geteilt: Das Antriebssystem entsprach damit etwa dem der Piko-H0-50er, die Kraft wurde also über Mittelzahnräder auf alle vier Räder übertragen, wenn, ja wenn das weiche Polystyrol nicht nachgab. Mit Ms-Blechen wäre es damals bestimmt besser geworden. Als die aber meine Werkstatt eroberten, war das Interesse gerade woanders und die notwendige Rekonstruktion ist nie erfolgt.

Noch für diese Fahrzeuge entstand eine Drehscheibe (aus einem Arnold-Brückestück), weil BW-Betrieb schon damals mein größtes Interesse hatte - klar, hatte ich doch einige BW's von innen gesehen.....

Schon während dieser Zeit kam in mein BW die 231 von Rivarossi. Es war damals bereits klar, dass sie für einen Umbau in eine Kohlenstaublok würde herhalten müssen, hatten es mir diese Exoten doch damals schon angetan. Es vergingen aber viele Jahre, bis dieser Umbau dann tatsächlich stattfand. Er fiel in die gleiche Zeit, als der Umbausatz für eine 78.10 von ehemals M+F in mein Haus kam. Eine Fleischmann 38 mit Wannentender kam dazu und wurde geteilt: Der Tender mit einem Sackarndt-Kohlenstaubtenderumbausatz (heute über Hegermann erhältlich) an die 07.10, die Lok mit dem M+F Umbausatz an die 38er.

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Ferner gab es dann, lange vor der Fleischmann 81er, den Versuch, aus zwei Arnold-Fahrgestellen und Gehäusen eine 81er herzustellen. Das Projekt wurde begonnen, aber nie fertig, sei aber dennoch kurz gezeigt:
81er.jpg (30317 Byte)Es folgte dann einige Jahre später eine Epoche, wo relativ viel Zeit zur Verfügung stand, sich mit solchen Selbstbauten zu beschäftigen. In dieser Zeit entstand sie 18201, die 62er, für die eine Extraseite zur Verfügung steht, sowie die Grundsteine für die Harzquerbahn, für die es ebenfalls eine ausführlichere Darstellung gibt.

Aus einer der vielen 17er, die zu Kohlenstaubloks werden sollten, wurde dann auch eine preußische S9:
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Als Abfallprodukt ergab sich in dieser Zeit noch die 82er, für die ein Fleischmann 50er-Fahrgestell umgebaut und mit Antrieb versehen werden musste. Das Gehäuse ist entstanden durch entsprechendes Verändern einer alten Arnold 66er.
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Nach alledem standen all die Kohlenstaublokomotiven im Mittelpunkt des Geschehen, für die es wiederum eine eigene Seite gibt.

Zur Zeit entstehen gerade zwei fünfteiliger Doppelstockgliederzug (DGB12) der DR, der demnächst vielleicht sogar mal fertig wird wird. Seine Gehäusekörper sind aus Messing geätzt, die Fenster werden hinterlegt und die Drehgestelle kommen vom IG MET in Dresden (obwohl es Güterwagengdrehgestelle sind, passen sie wenigstens insofern, als sie niedrig genug sind. Die Bilder zeigen den gegenwärtigen Stand der Dinge, die neue 65er von Brawa zeigt damit was sie leisten kann, ebenso die 62er von Fleischmann:

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Dem Wunsch im Forum folgend (bei 1:160.net) hier einige Bilder vom Fortschritt des Schlosser-Bausatzes sowie einige Bilder  von meinen Dostos im Selbstbau.

Ein wenig Text zu dem Schlosser-Zug: Erster Eindruck: Hui, was habe ich mir angetan.

Zweiter Eindruck: Wann habe ich die Zeit, dran zugehen.

Dritter Eindruck: Es ist spät in der Nacht und man kann nicht aufhören.

Vierter Eindruck: Alles aufs feinste vorbereitet, sehr sauber geätzt, keine Restbestände von irgendwelchem Beschichtungsmaterial. Da kann jemand wirklich wunderbar von flach auf räumlich umsetzen und denkt dabei auch an den Erbauer. Man findet überall Hilfshäkchen, die alles zusammenhalten, bis es verklebt ist (das Kleben jedenfalls empfiehlt Schlosser) Ich habe das meiste lieber gelötet. Ich vertraue der Lötstelle einfach mehr und an den  meisten Stellen geht es auch sehr gut. Schwierig wird es bei den Fenstern: Da hat man es mit ziemlich großen und dabei ziemlich dünnen Teilen zu tun und da kommt man mit dem Lötkolben nicht hin, ohne sich entweder schrecklich die Finger zu verbrennen oder Zinnkleckse auf der Außenseite zu hinterlassen. Also doch kleben. Naja. Ganz zum Schluss, wenn beim Erbauer die Spannung steigt, lässt beim Schreiber der Bauanleitung die Lust nach - die letzten Arbeitsschritte sind nicht mehr beschrieben, man muss den ganzen Text sehr oft lesen und die (nicht immer im ersten Anlauf klärenden) Zeichnungen anschauen, bis nman auch ohne Worte begriffen hat, dass die letzten Laschen dazu dienen, später die Fensterfolien festzuhalten. Drum sollte man sie tunlichst richtig rum einkleben, sonst nutzen die Haltestreifen nichts.

Aber der erste Fahrversuch mit dem fertigen Fahrwerk: Gigantisch! Und ne Kinematik, die tut.

Mögen den Rest die Bilder und die klein Videos erläutern:

exprjuso.jpg (306578 Byte) juso2.jpg (302604 Byte)
koepfe.jpg (314952 Byte) speiwa.jpg (303424 Byte)
zwiwa.jpg (310567 Byte) zwiwa2.jpg (322694 Byte)
dreh1.jpg (320750 Byte) Dreh_u.jpg (245549 Byte)

Mehr, wenn was weiteres sichtbar ist!

usteuerw.jpg (500512 Byte) Ein kleiner Umbau, noch unlackiert: Ein alter Arnold Packwagen wurde zum wenn auch stark verkürzten und - vorerst auch noch auf den falschen Drehgestellen sitzenden - Steurwagen für die Kombination Steuerwagen, vierteiliger Dosto, V180, vierteiliger Dosto, wie bei Dresden oft gefahren.

Beispiele unten (Farbbild aus Theurich, Doppelstockfahrzeuge aus Görlitz, SW-Bild aus Deutsches Wagen-Archiv)

Steuer1.jpg (8023338 Byte) Steuer2.jpg (4488502 Byte)

 

 


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